Rumänien entdecken

Rumänien gehört mit seiner landschaftlichen Vielfalt zu den interessantesten Ländern Europas. Ob Aktivurlaub in den wunderschönen Wäldern der Karpaten, Badeurlaub an den kilometerlangen Sandstränden der Schwarzmeerküste oder eine Erkundungstour durch die Straßen von Bukarest – Rumänien bietet die volle Bandbreite. Blue Air und Tarom bringen Urlauber schnell und unkompliziert von Hamburg aus in das geheimnisvolle Land.

 

Rumäniens Hauptstadt Bukarest ist geprägt von zahlreichen Prachtbauten und weitläufigen Boulevards. Baustile aus verschiedensten Epochen zieren das Stadtbild. Hier reihen sich sozialistische Plattenbauten an moderne Einkaufszentren. Das eindrucksvollste Bauwerk ist der Parlamentspalast. Der Bau aus der Zeit des Ceauşescu-Regimes gehört zu den größten Gebäuden der Welt und verfügt über mehr als 5.000 Zimmer. Für eine Besichtigungstour sollten Urlauber am besten einen ganzen Nachmittag einplanen. Eine Führung durch das monumentale Bauwerk kann gerne mehr als drei Stunden dauern.

 

Nach einer solchen Tour knurrt manchem Besucher der Magen. Nur gut, dass das Essen in Rumänien eine herzhafte und kalorienreiche Angelegenheit ist. Die Küchenszene der Stadt ist sehr lebendig und überall in der Stadt entstehen ständig neue Restaurants. Urlauber sollten sich auf eine kulinarische Entdeckungstour wagen. Die Gerichte sind meist schlicht, aber sehr lecker. Das Nationalgericht ist die Mămăligă. Der lange Zeit als Bauernessen verpönte Maisbrei ist heute aus der rumänischen Küche nicht mehr wegzudenken. Er dient auch als Grundlage für das Gericht „Bulz“. Die Mischung aus Mămăligă, Eiern, Schafskäse und Fleisch ist eine rumänische Spezialität und wird in jedem Dorf anders zubereitet. Dazu empfiehlt sich eines der hervorragenden rumänischen Biere. Mit „Prost“ sollte hier jedoch nicht angestoßen werden. Denn „Prost“ heißt in Rumänien „blöd“. Besser ist „Noroc“ (Aussprache: „Norrock“), was so viel wie Glück bedeutet.

 

Nach einem deftigen Abendessen können Reisende in das lebendige Nachtleben der Stadt eintauchen. Dieses spielt sich größtenteils in der Altstadt ab. Ob stylische Bar, angesagter Nachtclub oder gemütliche Kneipe – hier wird jeder fündig.

 

Auch Kulturliebhaber sind in der Metropole bestens versorgt. Bukarest hat 37 Museen und 18 Kunstgalerien, die nahezu jedes Themengebiet abdecken. Für Unterhaltung sorgen 22 Theater, eine Staatsoper, zwei Philharmonien und mehrere Konzerthallen.

 

Unberührte Natur und malerisches Donaudelta

Wer Stadt und Trubel hinter sich lassen will, für den empfiehlt sich eine Entdeckungsreise durch die größtenteils unberührte Natur Rumäniens. Auf ausgedehnten Wanderungen durch die Karpaten erwarten Wanderer malerische Wälder, idyllische Dörfer und wunderschöne Gebirgslandschaften. Hier treffen ein intensives Naturerlebnis, Kultur und Tradition aufeinander. Doch aufgepasst: In den Wäldern der Karpaten sind auch einige der letzten Braunbären Europas zu finden.

 

Im Osten des Landes an der Schwarzmeerküste liegt das Donaudelta. Ab der rumänischen Hafenstadt Tulcea teilt sich der Fluss in drei Hauptarme und durchzieht mit unzähligen Wasseradern und Kanälen das Delta bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Das Delta wurde von der UNESCO 1993 in die Weltnaturerbeliste aufgenommen. Das Biosphärenreservat bietet mehr als 300 verschiedenen Tierarten einen geschützten Lebensraum. Urlaubern, die das Reservat erkunden möchten, empfiehlt sich eine geführte Kanutour.

 

Für viele ist Rumänien auch untrennbar mit der Sagenwelt der Vampire verbunden. Nicht zuletzt wegen Bram Stokers Graf Dracula: Als Vorlage für seinen Roman soll Schloss Bran gedient haben. Belegt ist dies allerdings nicht. Nichtsdestotrotz pilgern jährlich tausende Touristen zu dem sagenumwobenen Schloss.

 

Die rumänische Schwarzmeerküste ist auch ein besonders preisgünstiges Paradies für Badeurlauber. Das kontinentale Klima sorgt für einen warmen und sonnenreichen Sommer. Die fast 250 kilometerlange Küstenlinie bietet unzählige Sandstrände, die zum Entspannen und Sonnen einladen. Einfach Badesachen, Sonnencreme und eine gute Lektüre einpacken und ab in den Urlaub.

 

 

 

Hamburg – Bukarest (Otopeni) mit Blue Air

 

Abflug in Hamburg

Ankunft in Bukarest

Dienstag

10:00 Uhr

13:40 Uhr

Freitag

19:15 Uhr

22:55 Uhr

 

Abflug in Bukarest

Ankunft in Hamburg

Dienstag

07:30 Uhr

09:15 Uhr

Freitag

16:35 Uhr

18:20 Uhr

Hamburg – Bukarest (Henri Coandă) mit Tarom

 

Abflug in Hamburg

Ankunft in Bukarest

Sonntag

10:35 Uhr

14:05 Uhr

Montag

10:35 Uhr

14:05 Uhr

Mittwoch

10:35 Uhr

14:05 Uhr

Freitag

10:35 Uhr

14:05 Uhr

 

Abflug in Bukarest

Ankunft in Hamburg

Sonntag

08:10 Uhr

09:50 Uhr

Montag

08:10 Uhr

09:50 Uhr

Mittwoch

08:10 Uhr

09:50 Uhr

Freitag

08:10 Uhr

09:50 Uhr

Alle Zeitangaben sind Ortszeiten. Änderungen vorbehalten.

Die Flüge sind bei Blue Air  und Tarom buchbar.

 

Unsere Highlights in Bukarest:



Trendviertel Lipscani

Das Lipscani-Viertel ist das älteste Viertel Bukarests und hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach gewandelt. Heute ist dieser Stadtteil das lebendige Zentrum der rumänischen Kunstszene und ein beliebtes Ziel für Kneipen- und Nachtclub-Besuche.

Parlamentspalast

Errichtet wurde der Parlamentspalast unter dem diktatorischen Staatspräsident Nicolae Ceausescu in den 1980er-Jahren als „Haus des Volkes". Der Parlamentspalast in Bukarest gehört zu den größten und prächtigsten Gebäuden der Welt.

Triumphbogen

Der Arcul de Triumf ist ein Triumphbogen in Bukarest, der vom Architekten Petre Antonescu zu Ehren des Sieges rumänischer Soldaten im Ersten Weltkrieg erbaut wurde. Über eine im inneren verborgene Treppe können Besucher den Triumphbogen erklimmen, um eine wunderschöne Aussicht auf Bukarest zu genießen.

Schloss Bran

Schloss Bran fasziniert schon seit Jahrzehnten Vampir-Fans aus der ganzen Welt. Oftmals ist das Schloss besser bekannt unter dem Namen Dracula-Schloss. Das Schloss ähnelt der Beschreibung in dem Roman so sehr, dass es diesen Beinamen erhalten hat, ohne das Fürst Vlad jemals auch nur in der Nähe gewesen ist.

Der Fröhliche Friedhof

Auf dem Friedhof des Dorfes Sâpânta erzählt jedes Grabkreuz mit farbenfrohen Zeichnungen die Geschichte des Verstorbenen – deswegen die Bezeichnung „Fröhlicher Friedhof“. Die Tradition der heiteren Grabinschriften geht auf das Jahr 1935 zurück. Seitdem wurden mehr als 800 Gräber so verziert.