Als stadtnaher Flughafen ist sich der Hamburg Airport seiner großen Verantwortung  hinsichtlich des Lärmschutzes gegenüber seinen Anwohnern bewusst. Dem Fluglärm und dessen Verminderung kommt deshalb seit jeher eine besondere Bedeutung zu.

 

Seit über 40 Jahren führt der Flughafen Hamburg Lärmschutzprogramme durch, um die unmittelbare Nachbarschaft des Flughafens vor Fluglärm zu schützen. Seit dem ersten Lärmschutzprogramm im Jahr 1974 hat der Flughafen Hamburg rund 40 Millionen Euro in passive Lärmschutzmaßnahmen investiert. Fast 20.000 Haushalte wurden mit Schallschutzfenstern versehen und/oder mit annähernd 10.000 Schalldämmlüftern in Schlaf-und Kinderzimmern bestückt.





Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8plus -  zusätzlicher Schallschutz für Norderstedter Nachbarn

Die Flughafen Hamburg GmbH setzt gemeinsam mit der Stadt Norderstedt eine Erweiterung des 8. freiwilligen Lärmschutzprogramms um, bei dem von 2007 bis 2010 bereits über eine halbe Million Euro in Schallschutzmaßnahmen im Bereich Norderstedt investiert worden sind. Ziel des neuen Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+ ist es, dass nun auch Straßenzüge in der Stadt Norderstedt profitieren, die direkt an das Fördergebiet des bisherigen Lärmschutzprogramms grenzen. An der Finanzierung beteiligen sich Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt zu gleichen Teilen. Die jährlichen Mieteinnahmen für die Saisonparkplätze, die der Hamburg Airport von der Stadt Norderstedt für 100.000 Euro anmietet, werden vom Hamburg Airport verdoppelt auf 200.000 Euro und kommen über das freiwillige Lärmschutzprogramm den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Norderstedt zu Gute – in Form von passiven Schallschutzmaßnahmen. Dazu zählen der Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftern. Die Stadt Norderstedt und der Hamburg Airport tragen somit jeweils drei Siebtel (3/7) der umzusetzenden Maßnahmen. Das letzte Siebtel gibt jeweils der Eigentümer der geförderten Wohneinheit hinzu.

Antragsberechtigt sind alle Norderstedter Haushalte, die im Geltungsbereich des Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+ liegen (siehe Flyer). Für die Neuauflage wurde das bestehende Fördergebiet so vergrößert, dass nun 25 Prozent mehr Haushalte in Norderstedt von der Lärmschutzförderung profitieren werden.

Im 8. freiwilligen Lärmschutzprogramm (2007-2010) wurden auf Antrag alle Aufenthaltsräume mit Schallschutzfenstern ausgestattet, die noch einfachverglaste Fenster hatten. Im neuen Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+ konzentrieren sich diese Schallschutzmaßnahmen auf Schlaf- und Kinderzimmer. Um vom neuen Lärmschutzprogramm zu profitieren, muss der Hauseigentümer einen Antrag bei der Stadt Norderstedt einreichen, die diesen dann direkt zur Bearbeitung an den Flughafen weiterleitet.

Downloads:

Unsere Flughafenbroschüre mit sämtlichen Informationen sowie das Antragsformular zum Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+  stehen Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung.

Flyer Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+

Antragsformular Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+

Merkblatt Freiwilliges Lärmschutzprogramm 8+

 

 

9. Lärmschutzprogramm

Nachbarn am Airport: Anspruch auf Zuschüsse
Um den passiven Schallschutz weiter zu fördern, wurde 2012 in den Hamburger Einflugschneisen und im nördlich angrenzenden Schleswig-Holstein das 9. Lärmschutzprogramm gestartet. Durch eine Neuregelung der Lärmschutzzonen für den Tag- und Nachtbetrieb gibt das Lärmschutzprogramm damit noch mehr Bürgern als bisher die Möglichkeit, Zuschüsse für bauliche Lärmschutzmaßnahmen an ihren Wohnungen und Häusern zu beantragen. Wir hatten uns entschieden, bei der Erstattung nicht den Ablauf der gesetzlichen Frist von 6 Jahren abzuwarten, sondern direkt mit der Festsetzung des Lärmschutzbereiches in 2012 aktiv zu werden. Zudem unterstützt Hamburg Airport die Anwohner bei allen Schritten der Antragstellung und Umsetzung.

Das 9. Lärmschutzprogramm wird seit März 2012 vom Flughafen Hamburg in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie sowie dem Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume umgesetzt. Die Grundlage hierfür bildet das 2007 novellierte Fluglärmgesetz.

Mit diesem Lärmschutzprogramm hat der Flughafen Hamburg auf das Fluglärmgesetz und die dazugehörigen Verordnungen reagiert.  Detaillierte Informationen zu den Rechtsgrundlagen, zur Lärmberechnung sowie Anträge zum Download für Hamburg finden Sie unter www.hamburg.de/fluglaerm und für Schleswig-Holstein hier www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/laermschutz/fluglaerm.html

Ob Ihr Wohneigentum in Hamburg in die entsprechenden Lärmschutzzonen fällt, erfahren Sie auf der interaktiven Karte der Stadt Hamburg www.hamburg.de/fluglaermschutzzonen und für das Land Schleswig-Holstein auf der Internetseite des Geoportals http://geoportal.metropolregion.hamburg.de/mrhportal/index.html.


Download:

Unsere Flughafenbroschüre mit sämtlichen Informationen zum 9. Lärmschutzprogramm steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung.

9. Lärmschutzprogramm

Hamburg-Airport-Mitarbeiterin Demet Çekel erklärt das Lärmschutzprogramm

Lärmschutzmaßnahmen