Schritt für Schritt: Anpassungen an den Terminals

Seit Jahren steigt der Wunsch von und nach Hamburg zu reisen. Für viele Menschen wird Fliegen immer mehr Teil des Lebens. Um den Fluggästen dabei noch mehr Komfort zu bieten, investiert Hamburg Airport in die schrittweise Anpassung seiner Terminals. In den kommenden Jahren sollen dabei fünf neue Flugzeugpositionen und entsprechende Fluggastbrücken („Finger“) an der Rückseite der Pier Süd entstehen. Zudem soll eine neue Gepäckanlage gebaut werden. Beide Projekte befinden sich derzeit in der Planungsphase.

Um Platz für die neuen Flugzeugpositionen an der Rückseite der Pier Süd zu schaffen, baut Hamburg Airport seit Mitte 2018 die Gebäude des alten Frachthofs zurück. Zukünftig sollen hier neue Fluggastbrücken den Komfort auf der Reise erhöhen: Über die „Finger“ im oberen Pier-Bereich gelangen die Passagiere direkt vom Terminal ins Flugzeug. Kurze Wege ermöglichen zudem, dass Boarding und Flugzeugabfertigung schneller abgewickelt werden können. Es sind weniger Fahrten zu weiter abseits gelegenen Abstellflächen, beispielsweise auf dem Vorfeld 2, notwendig. Der Roll- und Busverkehr wird also reduziert und die Wartezeiten verkürzt.

Provisorische Shuttle Gates auf dem Vorfeld 2
Während der Bauzeiten können bestehende Wartebereiche in den Terminals 1 und 2 vorübergehend nicht genutzt werden. Damit dennoch zu jeder Zeit ausreichend Gates für den laufenden Flugbetrieb zur Verfügung stehen, baut Hamburg Airport ein modernes Interimsgebäude zwischen den bestehenden Flugzeugpositionen auf dem Vorfeld 2. Hier entstehen 14 sogenannte „Wiwo“-Gates („Walk in walk out“), an denen die Passagiere zu Fuß vom Interimsgebäude zum Flugzeug gelangen. Die Reisenden erreichen die provisorische Wartehalle mit einem Shuttle Bus, der regelmäßig zwischen den Terminals und den Shuttle Gates pendeln wird.