Schritt für Schritt: Anpassungen an den Terminals

Seit Jahren steigt der Wunsch von und nach Hamburg zu reisen. Für viele Menschen gehört Fliegen sogar längst zum Familienalltag. Um den Fluggästen dabei noch mehr Komfort zu bieten, investiert Hamburg Airport insgesamt rund 540 Millionen Euro in die schrittweise Anpassung seiner Terminals. Im ersten Schritt ist es geplant, die Pier Süd umzubauen. An der Rückseite sollen dabei neue Flugzeugpositionen und entsprechende Fluggastbrücken („Finger“) entstehen. Anschließend sind eine neue, erweiterte Gepäckanlage sowie ein zentraler Vorbau mit noch mehr Shops und Gastronomie angedacht.

Der Umbau der Pier Süd beginnt Mitte 2018 mit dem Rückbau des alten Frachthofs. Im Rahmen von späteren Baumaßnahmen sollen  neue Fluggastbrücken den Komfort auf der Reise erhöhen: Über die „Finger“ im oberen Pier-Bereich gelangen die Passagiere direkt vom Terminal ins Flugzeug. Kurze Wege ermöglichen zudem, dass Boarding und Flugzeugabfertigung schneller abgewickelt werden können. Es sind weniger Fahrten zu weiter abseits gelegenen Abstellflächen, beispielsweise auf dem Vorfeld 2, notwendig. Der Roll- und Busverkehr wird also reduziert und die Wartezeiten verkürzt.

Provisorische Shuttle-Gates auf dem Vorfeld 2

Während der Bauphase können bestehende Gates zeitweise nicht genutzt werden. Damit dennoch zu jeder Zeit ausreichend Gates für den laufenden Flugbetrieb zur Verfügung stehen, plant der Hamburger Flughafen ein modernes sowie hell und offen gestaltetes Interimsgebäude zwischen den bestehenden Flugzeugpositionen auf dem Vorfeld 2. Hier sollen weitere Gates entstehen, die die Passagiere bequem mit einem Shuttle-Bus, der regelmäßig zwischen den Terminals und den Shuttle-Gates verkehrt, erreichen können.